Die Bürgschaft

Aggresive power metal, guitar overdub, medieval

May 10th, 2024suno

Lyrics

Zu Dionys dem Tirannen schlich Möros, den Dolch im Gewande, Ihn schlugen die Häscher in Bande. [Singer 2]"Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!" [Singer 1] Entgegnet ihm finster der Wütherich. "Die Stadt vom Tyrannen befreien!“ [Singer 2]"Das sollst du am Kreutze bereuen." [Singer 1] Ich bin, spricht jener, zu sterben bereit, Und bitte nicht um mein Leben, Doch willst du Gnade mir geben, Ich flehe dich um drei Tage Zeit, Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit, Ich lasse den Freund dir als Bürgen, Ihn magst du, entrinn ich, erwürgen. Da lächelt der König mit arger List, Und spricht nach kurzem Bedenken: Drei Tage will ich dir schenken. Doch wisse! Wenn sie verstrichen die Frist, Eh du zurück mir gegeben bist, So muß er statt deiner erblassen, Doch dir ist die Strafe erlassen Und er kommt zum Freunde: „der König gebeut, Daß ich am Kreutz mit dem Leben Bezahle das frevelnde Streben, Doch will er mir gönnen drey Tage Zeit, Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit, So bleib du dem König zum Pfande, Bis ich komme, zu lösen die Bande. Und schweigend umarmt ihn der treue Freund, Und liefert sich aus dem Tyrannen, Der andere ziehet von dannen. Und ehe das dritte Morgenroth scheint, Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint, Eilt heim mit sorgender Seele, Damit er die Frist nicht verfehle. Da gießt unendlicher Regen herab, Von den Bergen stürzen die Quellen, Und die Bäche, die Ströme schwellen. Und er kommt an’s Ufer mit wanderndem Stab, Da reisset die Brücke der Strudel hinab, Und donnernd sprengen die Wogen Des Gewölbes krachenden Bogen. Und trostlos irrt er an Ufers Rand, Wie weit er auch spähet und blicket Und die Stimme, die rufende, schicket; Da stößet kein Nachen vom sichern Strand, Der ihn setze an das gewünschte Land, Kein Schiffer lenket die Fähre, Und der wilde Strom wird zum Meere. Und die Stimme, die rufende, schicket; Da stößet kein Nachen vom sichern Strand, Der ihn setze an das gewünschte Land, Kein Schiffer lenket die Fähre, Und der wilde Strom wird zum Meere. Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht, Die Hände zum Zeus erhoben: O hemme des Stromes Toben! Es eilen die Stunden, im Mittag steht Die Sonne und wenn sie niedergeht, Und ich kann die Stadt nicht erreichen, So muß der Freund mir erbleichen. Doch wachsend erneut sich des Stromes Wuth, Und Welle auf Welle zerrinnet, Und Stunde an Stunde entrinnet, Da treibet die Angst ihn, da faßt er sich Muth Und wirft sich hinein in die brausende Flut, Und theilt mit gewaltigen Armen Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen. Und gewinnt das Ufer und eilet fort, Und danket dem rettenden Gotte, Da stürzet die raubende Rotte Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort, Den Pfad ihm sperrend, und schnaubet Mord Und hemmet des Wanderers Eile Mit drohend geschwungener Keule. Und hemmet des Wanderers Eile Mit drohend geschwungener Keule. Was wollt ihr? ruft er für Schrecken bleich, Ich habe nichts als mein Leben, Das muß ich dem Könige geben! Und entreißt die Keule dem nächsten gleich: Um des Freundes Willen erbarmet euch! Und drei, mit gewaltigen Streichen, Erlegt er, die andern entweichen. Und die Sonne versendet glühenden Brand Und von der unendlichen Mühe Ermattet sinken die Knie: O hast du mich gnädig aus Räubershand, Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land, Und soll hier verschmachtend verderben, Und der Freund mir, der liebende, sterben! Und horch! da sprudelt es silberhell Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen, Und stille hält er zu lauschen, Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell, Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell, Und freudig bückt er sich nieder, Und erfrischet die brennenden Glieder. Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün, Und mahlt auf den glänzenden Matten Der Bäume gigantische Schatten, Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn, Will eilenden Laufes vorüber fliehn, Da hört er die Worte sie sagen: Jetzt wird er ans Kreutz geschlagen. Der Bäume gigantische Schatten, Und zwey Wanderer sieht er die Straße ziehn, Will eilenden Laufes vorüber fliehn, Da hört er die Worte sie sagen: Jetzt wird er ans Kreutz geschlagen. Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß, Ihn jagen der Sorge Qualen, Da schimmern in Abendroths Strahlen Von ferne die Zinnen von Syrakus, Und entgegen kommt ihm Philostratus, Des Hauses redlicher Hüter, Der erkennet entsetzt den Gebieter: Zurück! du rettest den Freund nicht mehr, So rette das eigene Leben! Den Tod erleidet er eben. Von Stunde zu Stunde gewartet’ er Mit hoffender Seele der Wiederkehr, Ihm konnte den muthigen Glauben Der Hohn des Tirannen nicht rauben. Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht Ein Retter willkommen erscheinen, So soll mich der Tod ihm vereinen. Deß rühme der blutge Tirann sich nicht, Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht, Er schlachte der Opfer zweie, Und glaube an Liebe und Treue. Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht Ein Retter willkommen erscheinen, So soll mich der Tod ihm vereinen. Deß rühme der blutge Tirann sich nicht, Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht, Er schlachte der Opfer zweye, Und glaube an Liebe und Treue. Und die Sonne geht unter, da steht er am Thor Und sieht das Kreutz schon erhöhet, Das die Menge gaffend umstehet, An dem Seile schon zieht man den Freund empor, Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor: „Mich Henker! ruft er, erwürget, Da bin ich, für den er gebürget!“ Und Erstaunen ergreifet das Volk umher, In den Armen liegen sich beide, Und weinen für Schmerzen und Freude. Da sieht man kein Auge thränenleer, Und zum Könige bringt man die Wundermähr, Der fühlt ein menschliches Rühren, Läßt schnell vor den Thron sie führen. Und blicket sie lange verwundert an, Drauf spricht er: Es ist euch gelungen, Ihr habt das Herz mir bezwungen, Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn, So nehmet auch mich zum Genossen an, Ich sey, gewährt mir die Bitte, In eurem Bunde der dritte. Ich sey, gewährt mir die Bitte, In eurem Bunde der dritte. [Big Finale] [End]

Recommended

Queen
Queen

Female, melodic, cinematic, mutation funk, bounce drop, orchestral, funk, epic, uplifting, lo-fi

Flames of Verse
Flames of Verse

old school hip hop

The Game We Play
The Game We Play

acoustic, acoustic guitar, piano

Stars Aligned Fury
Stars Aligned Fury

hip hop,trap,southern hip hop,pop rap,alternative r&b,hedonistic,nocturnal,urban,atmospheric,party,boastful,synthesizer

Through the Lens
Through the Lens

melancholic dramatic electronic

Belvedere the Thunder Budgie
Belvedere the Thunder Budgie

viking epic heavy metal

The Final Farewell
The Final Farewell

Prgressive trance style, 128 bpm, g minor, 5 minute duration, amel style

Any other Sunday
Any other Sunday

angelic male ethereal. country rock acoustic

Stranger.
Stranger.

lofi chill relaxing hip hop boom bap beat

Missabama Nights
Missabama Nights

Delta Blues, metal guitar virtuoso, audience singing live, happy

Strong Love
Strong Love

Electronic, sweet female voice, eerie, swing, dreamy, melodic, electro, sad, emotional, emo, jazz

Inferno V
Inferno V

dramatic indie folk, sorrowful Italian mandolin, deep female vocals

时光旅行
时光旅行

American western country folk style,rap 130 BPM, Piano and synthesizer and guitar,Lively, busy and full of energy

Shelter of Love
Shelter of Love

pop,rock,electronic,house,electronic dance music,soft rock,deep house

"Warrior of the Night"
"Warrior of the Night"

Heavy metal aggressive powerful and stylish

Reflections
Reflections

Melancholic, haunting, introspective, atmospheric, ethereal, contemplative, existential, cinematic, alt-rock, dreampop

mao lao
mao lao

fast, beep, bop, wkmabux, robotish, funny, crazy